Nach einigem Überlegen, Probieren und Spielen hat Die elfte Generation ein neues Zuhause gefunden: Die Aurora-Chroniken.

Bisher haben sich zwar „nur“ einige Charaktere, Bilder, Situationen und Stimmungen gezeigt, die mir jedoch schnell bewußt gemacht haben, daß eine Geschichte, ein Buch, all dem nicht gerecht würde. Eine Welt, eine Buchreihe, zu erschaffen finde ich sowieso schon ein Weilchen unheimlich interessant und aufregend – und beängstigend; was mich aber nur noch mehr anstachelt.

Allzu viel kann ich über dieses Projekt leider nicht schreiben, da mir die Charaktere noch nicht genügend verraten haben. Das empfinde ich allerdings nur bedingt als schlimm, denn mein nächstes Projekt, mit dem ich noch ein wenig mehr lernen mag und werde, steht schon fest (Seelenschwestern). So ganz nebenher kritzele ich weiter alle möglichen Notizen zu den Aurora-Chroniken und freue mich unglaublich auf den Moment, wenn ich mich kopfüber hineinbegeben kann.

Was ich euch blindlings zuwerfen kann an Informationen, ist:

Die Menschheit erfährt durch, einen für eben jenen Zweck entwickelten, Virus ihren Untergang. Es überleben nur die, die der Erde würdig sind.
Über die Generationen und vor allen Dingen durch die Aus- und Nebenwirkungen des Virus‘ entwickelt sich eine neue Gemeinschaft, eine neue Gesellschaft.
Ja, im Großen und Ganzen möchte ich euch in (m)eine Utopie entführen. Konflikt bleibt selbstverständlich dennoch nicht aus – denn es geht um die Balance, die uns die Natur schon seit jeher vorlebt.
Wie die Wortwahl und Erzählweise der Chroniken verrät,  enthalte euch die Stunde Null nicht vor. Ganz im Gegenteil. Ich möchte alle möglichen Empfindungen und Gedanken ausreizen: Mitgefühl, Unverständnis, Wut, Trauer, Gleichgültigkeit, Desinteresse, Chaos, Gewaltbereitschaft, Überlebenstrieb, Begeisterung, Ideologie, …

Daß ich alle möglichen postapokalyptischen Szenarien reizvoll finde, scheint offensichtlich. Dystopie, Utopie – Sci-Fi, Fantasy, … alle Färbungen. Ich laße mich sehr gern in diese Welten entführen, auch wenn ich doch immer wieder ein wenig Bauchweh bekomme, weil mich die simpelsten Details sehr viel mehr zu interessieren scheinen als die Erschaffer der Welten.
Wie steht es um die Ernährung? Wer stellt die Kleidung wie her? Was ist mit verschiedenen Krankheiten, die manch einer hat, gerade wenn medizinische Versorgung wie bisher nicht mehr gegeben ist?

Unter anderem darauf werde ich ein Auge haben. Es wird im Vergleich zu all den Welten, mit denen wir mittlerweile via Buch oder TV vertraut sind, weniger atemberaubend was Waffen und Kämpfe betrifft. Gerade die Chronik der Stunde Null wird anstrengend, deprimierend, nervenaufreibend, schwierig – was mich ganz automatisch in die Welten der Depression und PTBS bringt. Mir persönliche sind noch nicht allzu viele Geschichten vor die Nase gelaufen, die diese leider viel zu verbreiteten Problematiken aufgreifen. Wie unterschiedlich die Herangehensweisen und die Verarbeitung für jeden Einzelnen ist, zeigen mir so manche Charaktere schon jetzt und ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln werden.

Aus meinen eigenen Erlebnissen und Weltanschauung heraus gebe ich mir seit einigen Jahren Mühe, jegliche Probleme anzugehen und anzusprechen. Immer wieder nach neuen Mitteln und Wegen Ausschau zu halten und auszuprobieren – den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Mutig zu sein wird so wahnsinnig unterbewertet. Und sich selbst zu stellen, den eigenen Schatten, scheint mir eine der mutigsten und abenteuerlichsten Wege zu sein. Doch so schwierig es immer wieder erscheinen mag und ist, so einfach ist oftmals die Lösung (meiner Erfahrung nach): sich gut um sich selbst kümmern. Die kleinen Wunder im Alltag bewußter wahrnehmen und genießen.

All das spielt, wie du schon ahnst, nicht nur in den Aurora-Chroniken eine Rolle sondern liegt mir mit all meinen kommenden Werken (das klingt sehr viel mehr als ich mir derzeit ausmale 😀 ) sehr am Herzen. Ich mag es, die unbequemen Fragen zu stellen. Eine Antwort auf diese ist ganz dir überlaßen (auch wenn ich den Austausch ebenso schätze, weil man nur dazulernen kann).

Das diese Zeilen fast etwas vom eigentlich Anliegen – ich habe einen Titel für meine Sci-Fantasy-Reihe gefunden und bin so voller Ideen, die ich kaum abwarten kann näher kennenzulernen und euch mitzuteilen! – abgekommen sind, ziehe ich mich von der Tastatur zurück.

Greta

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