mir fehlen die Worte (ha)

Was habe ich mir da nur vorgenommen?, frage ich mich. Nicht mehr ganz so verzweifelt wie noch heute Nachmittag, nachdem ich die ersten drei Seiten und somit die erste Szene von Großstadtrotkäppchen korrigiert habe.

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Phase I

Die ersten beiden Januarwochen sind so gut wie vorbei – und ebenso die erste Phase meiner Revision. So hilfreich und intereßant alle möglichen Erfahrungsberichte sind, die ich in den Tiefen des Webs bisher ausmachen konnte, laße ich mich auf mich selbst ein. Ich bahne mir den Weg durch den Wald – paßend zum Titel Großstadtrotkäppchen – während ich ihn gehe und das bereitet mir Freude.

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auf ein Neues

oder eher: auf ein Nächstes. Denn ab Dienstag stürze ich mich kopfüber in die Korrektur; meine erste Korrektur. Im Grunde bin ich schon seit Mitte Dezember immer wieder so aufgeregt, daß ich nicht weiß, ob ich mich lieber vor dieser Arbeit verstecken oder sie umgehend beginnen möchte. Dieser Tage bin ich, je näher der Dienstag rückt, so unglaublich gespannt, daß ich froh bin, keine Stromleitung im bevorstehenden Wintereinbruch zu sein. Nein, das ginge nicht gut.

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eine bißchen Offenbarung

Nach einigem Überlegen, Probieren und Spielen hat Die elfte Generation ein neues Zuhause gefunden: Die Aurora-Chroniken.

Bisher haben sich zwar „nur“ einige Charaktere, Bilder, Situationen und Stimmungen gezeigt, die mir jedoch schnell bewußt gemacht haben, daß eine Geschichte, ein Buch, all dem nicht gerecht würde. Eine Welt, eine Buchreihe, zu erschaffen finde ich sowieso schon ein Weilchen unheimlich interessant und aufregend – und beängstigend; was mich aber nur noch mehr anstachelt.

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andere Welten im Netz

Da mich die Inspiration und Ideen nicht nur in allen möglichen Situationen treffen, sondern auch meine Sinne durch die verschiedensten Künste einlullen, in die jeweiligen Welten und Stimmungen reißen, habe ich mich dazu entschieden, auf eben jenen Plattformen Profile zu erstellen.

Wenn es dir ähnlich geht oder dich einfach nur intereßiert, welche Klänge und welche Bilder mich bei den Arbeiten an meinem Debutroman begleiten, schau gern vorbei. Soweit ich weiß, ist es auf noch keiner dieser Seiten notwendig, dich erst anmelden zu müßen.

Ob du im Vorfeld hineinschnupperst um ein Gefühl für die Geschichte zu bekommen oder im Nachhinein stöberst, ist natürlich ganz dir überlaßen.
Ich liebe das reine Lesen, irgendwohin gemütlich zurückgezogen, keine Musik, nur das Buch, eine Kanne Tee und ich. genauso wie die Möglichkeit, diese Welt und Stimmung zu erweitern. 🙂

Greta

 

Oh, okay.

Dann sind sie eben schon … fertig. Bis Ende November, zum 30., wollte ich beide Manuskripte fertiggeschrieben haben und auch wenn das dank meines Urlaubs mehr als möglich war, war ich doch nicht wirklich auf der sicheren Seite.

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Musen und ihre Eigenheiten

Wichtig zu wissen ist, und das scheinen alle Musen gemein zu haben: sie steht nicht geduldig neben dir oder sitzt im Raum herum und wartet nur darauf, daß du endlich den Pinsel in die Hand nimmst und ihn in die Farbe tauchst; oder der Stift in deiner Hand das Blatt berührt; oder deine Finger über’s Instrument streichen. Nein.

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Wenn der Kopf Muskelkater hat

Ähnlich wie nach einer wunderbar intensiven Stunde im Fitneßstudio reagierte mein Kopf auf diesen intensiven Mittwoch und wollte überhaupt gar nicht irgendwie ans Schreiben denken. Ich gab mir diesen Folgetag ohne zu schreiben natürlich auch. Auch wenn mir immer wieder kurz Gedanken kam, wie es bei beiden Geschichten weitergehen könnte – sie blieben so kurz, worüber ich dankbar war. Vielleicht lag es auch ein wenig am Schnupfen, der mich nach wie vor nicht verabschieden mag, aber halb 9 im Bett zu liegen und erst wieder halb 10 aufzuwachen – schien nötig gewesen zu sein.

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Ein Gewinn kommt nie allein

Immer wenn ich am Ende des Tages meine geschriebene Wortzahl, ganz stolz auf mich selbst, eingetragen und mir meine Statistik angesehen habe, sah ich eine Zahl, die mich den Kopf schütteln lies. Am 26. November vor zwei Jahren hatte ich etwas über 5000 Wörter geschrieben – wie nur? Was war da paßiert? Und dann schrieb ich am Dienstag so vor mich hin. Näherte mich den 3000, den 4000, den 5000 und selbstverständlich wollte ich diesen kleinen, feinen Rekord knacken. Gesagt, getan. Ich fühlte mich gut – sehr viel geschafft, nicht nur die Wortzahl betreffend. Diese ist in diesem Monat natürlich ein Anreiz gewesen, doch war mir von Beginn an klar: diesen Monat starte & beende ich mein erstes Manuskript für Von Minze und Mut & Von Wölfen und Wut.

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Erstes Drittel – Halbzeit

Vor zwei Jahren habe ich zum ersten Mal am NaNoWriMo teilgenommen und gewonnen – beides ein wundervolles Gefühl. Schon im November 2016 während des täglichen Schreibens hatte sich gezeigt, daß die Geschichte (insbesondere ihre Charaktere), die aus meinem Kopf und auf Papier sollte, nur allzu begeistert ein Eigenleben entwickelt. Nicht nur, daß sich viele neue Szenen ergaben, sondern der Umfang der Geschichte größer und größer wurde. Selbstverständlich schrieb ich ohne wirkliche Planung und Gliederung einfach drauf los – was eine schöne Erfahrung war, jedoch zu keinem Manuskript in dem Sinne führte. Die Idee, die ich in jenem Jahr von der Leine ließ, ist mir nach wie vor eine Herzensangelegenheit und wird definitiv ihre Renaissance erfahren – Projekte: Die elfte Generation.

Zuvor jedoch ist es mir innerstes Bedürfnis, eine völlig andere Geschichte zu schreiben und zum Abschluß zu bringen. Inspiriert durch selbst Erlebtes, aus zweiter Hand Erfahrenes und so einige Unterhaltungen nahmen Von Minze und Mut sowie Von Wölfen und Wut Gestalt an.

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