(K)ein Pseudonym

Es gibt die verschiedensten Gründe, warum wir Pseudonyme wählen. Meine mag ich kurz näher beleuchten:

„Natürlich“ eines und doch keines. Denn die Namen, die mir zu Geburt gegebn wurden, gegeben waren, sind genau das. Etwas von Außen. Namen, die sich zwar nicht falsch anfühlen, mit denen ich, logischerweise, vertraut bin und die mir etwas Erstes auf den Weg gegeben haben. Dennoch.

Mein gewähltes Pseudonym ist viel mehr Alter Ego – das Ich, das meine Berufung in sich trägt. Ein Vorname, der sich auch in meinem gegebenen versteckt und ein Nachname, der sich im Stammbaum wiederfindet.

„Natürlich“ schreibe ich nicht unter dem Namen, unter dem mich jeder Bekannte findet. Weil es nicht jeder so einfach haben soll. Stattdessen habe ich mir, die ihr Herz auf’s Papier bluten läßt, selbst einen Namen gegeben. Und kann mich daher manchmal weit mehr mit diesem identifzieren als mit meinem Gegebenen.

Greta

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Erstes Drittel – Halbzeit

Vor zwei Jahren habe ich zum ersten Mal am NaNoWriMo teilgenommen und gewonnen – beides ein wundervolles Gefühl. Schon im November 2016 während des täglichen Schreibens hatte sich gezeigt, daß die Geschichte (insbesondere ihre Charaktere), die aus meinem Kopf und auf Papier sollte, nur allzu begeistert ein Eigenleben entwickelt. Nicht nur, daß sich viele neue Szenen ergaben, sondern der Umfang der Geschichte größer und größer wurde. Selbstverständlich schrieb ich ohne wirkliche Planung und Gliederung einfach drauf los – was eine schöne Erfahrung war, jedoch zu keinem Manuskript in dem Sinne führte. Die Idee, die ich in jenem Jahr von der Leine ließ, ist mir nach wie vor eine Herzensangelegenheit und wird definitiv ihre Renaissance erfahren – Projekte: Die elfte Generation.

Zuvor jedoch ist es mir innerstes Bedürfnis, eine völlig andere Geschichte zu schreiben und zum Abschluß zu bringen. Inspiriert durch selbst Erlebtes, aus zweiter Hand Erfahrenes und so einige Unterhaltungen nahmen Von Minze und Mut sowie Von Wölfen und Wut Gestalt an.

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