(K)ein Pseudonym

Es gibt die verschiedensten Gründe, warum wir Pseudonyme wählen. Meine mag ich kurz näher beleuchten:

„Natürlich“ eines und doch keines. Denn die Namen, die mir zu Geburt gegebn wurden, gegeben waren, sind genau das. Etwas von Außen. Namen, die sich zwar nicht falsch anfühlen, mit denen ich, logischerweise, vertraut bin und die mir etwas Erstes auf den Weg gegeben haben. Dennoch.

Mein gewähltes Pseudonym ist viel mehr Alter Ego – das Ich, das meine Berufung in sich trägt. Ein Vorname, der sich auch in meinem gegebenen versteckt und ein Nachname, der sich im Stammbaum wiederfindet.

„Natürlich“ schreibe ich nicht unter dem Namen, unter dem mich jeder Bekannte findet. Weil es nicht jeder so einfach haben soll. Stattdessen habe ich mir, die ihr Herz auf’s Papier bluten läßt, selbst einen Namen gegeben. Und kann mich daher manchmal weit mehr mit diesem identifzieren als mit meinem Gegebenen.

Greta

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Einen Klappentext zu schreiben

… hat mich bei meinen bisherigen Versuchen regelmäßig die Stirn auf den Tisch legen und überzeugt genervt sagen laßen: braucht keiner. Laß‘ ich frei. Bei der Buchwahl einfach mal nach Gefühl entscheiden und das Buch in die Hand nehmen, weder den vielleicht nicht ganz so ansprechenden Einband und Titel großartig beachten noch nach dem Klappentext schauen, sondern einfach nur fühlen. Kribbelt es in der Hand? Bleibt das Buch wie magnetisch liegen oder zuckst du mit den Schultern und kannst es ohne Zweifel umgehend zurück auf den Stapel vor dir legen?

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Jupiter am Horizont

Wie viele Jahre habe ich auf der Schaukel geseßen und mich eindrehen laßen von Menschen, die nicht wußten, wann es genug war (oder es wußten und sich nicht drum scherten) und von Menschen, die es gut mit mir meinten, mich aber nicht für die Seele sahen, die ich bin.

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