wa-rum? da-rum.

Nach ein bißchen Herumspinnerei, was für einen einschneidenden Konflikt es in einer Gesellschaft geben kann, in der Verständnis & Toleranz vorherrschend durch die Adern fließen – bin ich keinen Schritt weiter. Keiner, der mich wirklich aufatmen läßt. Ist das nicht toll? Spürst du mein Augenverdrehen? Gut.

Auch wenn ich nicht zu denen zähle, die grob oder detailliert alles planen bevor sie die ersten Seiten schreiben, so wäre dieser zentrale Konflikt gerade unheimlich hilfreich. Oder, wäre er das? Kommt da nicht einfach nur durch, daß ich mich möglichst sicher fühlen will? Nicht erst 200 Seiten schreiben und dann kommt der AHA!-Moment und ich darf alles nochmal umkrempeln.. ach!

Dafür spricht vieles. Denn, die Aurora-Chroniken werden aus drei Erzählsträngen bestehen, drei verschiedene Zeiten augreifen, und die beiden grundlegenden sind mir soweit klar. Klar genug um loszulegen. Wer suhlt sich da also in Prokrastination? Mein Ego. Das sich lieber gemütlich und bequem irgendwo niederläßt und nur kreativ im Ausredenfinden wird.

Einfach  (anfangen zu) schreiben ist das einzig Richtige. Das Einzige, was zu tun bleibt. Der Rest ergibt sich. Mein hyperventilierendes Ego bekommt eine Papiertüte, in das es atmen kann und fertig. Ich starte beim ersten Erzählstrang und laß mich überraschen, wann sich der Rest ergibt, den ich derzeit einfach nicht herphilosophieren kann. Das ist okay. Wie im echten Leben. 😉 Schreiben war und ist für mich nie nur schreiben. Ich lerne auch so viel über mich selbst und stoße an Grenzen und auf Verhaltensmuster, die mir zwar noch nicht unbekannt waren, von denen ich mich jedoch nicht länger aufhalten laßen mag. Dafür reißt mich diese Geschichte einfach in zu wahnsinnige und schöne und intereßante und magische Tagträume und will geteilt werden.

Der Sherlock in Elementary hat eine wall of crazy, die ihm hilft. Inspiration lungert überall. Also habe ich meine wall of crazy entstaubt. Okay, noch ist es nicht irre, aber wir wissen doch alle, wie es (aus den Rudern) läuft 😉 Oh und neue alte Ziele gibt es auch: 12.000 Wörter/Woche. Auf in meine Utopie! Wobei… bevor ich diese Welt so wirklich betrete, wird es düster. Wirklich düster. Die Arbeitstitel „Kurz vor 12“ und „Geisterstunde“ für die ersten beiden Erzählstränge deuten an, was Programm sein wird: Planung, Umsetzung und Durchführung des Virus & folgenden (größtenteils) Vernichtung der Menschheit und die sich anschließende Zeit, die von Einsamkeit, Zweifeln, PTBS, Traumbewältigung und was nicht geprägt sein wird. In der sich aber auch schon die ersten positiven, bekräftigenden Veränderungen zeigen, die zur Bildung der ersten Gemeinschaft/en beitragen. Dazu eine Filmempfehlung: The Dead Outside. Wer sich Vorschauen ansieht, sei gewarnt – habe sie nach dem Film gesehen und, mal wieder, festgestellt, wie sehr solche den Film doch verzerren (können). Es geht in diesem schottischen Film nicht in erster Linie um die Zombies, oder was genau paßiert ist. Sondern um zwei Menschen, die sich in dieser Not finden und vertrauen wollen bzw. müssen. Eine wunderbare Stimmung, wie ich finde. Und ja, der Film, den ich 2011 das erste Mal gesehen habe, hat sicher eine Rolle gespielt, daß ein Erzählstrang in den Aurora-Chroniken diese Perspektive aufgreift.

Mit welchen eurer Verhaltensweisen, an denen ihr vielleicht eh schon knaubelt und arbeitet, seht ihr euch während des Schreibens konfrontiert? Wo kratzt es? Wie geht ihr damit um? Was hilft euch?

Greta

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andere Welten im Netz

Da mich die Inspiration und Ideen nicht nur in allen möglichen Situationen treffen, sondern auch meine Sinne durch die verschiedensten Künste einlullen, in die jeweiligen Welten und Stimmungen reißen, habe ich mich dazu entschieden, auf eben jenen Plattformen Profile zu erstellen.

Wenn es dir ähnlich geht oder dich einfach nur intereßiert, welche Klänge und welche Bilder mich bei den Arbeiten an meinem Debutroman begleiten, schau gern vorbei. Soweit ich weiß, ist es auf noch keiner dieser Seiten notwendig, dich erst anmelden zu müßen.

Ob du im Vorfeld hineinschnupperst um ein Gefühl für die Geschichte zu bekommen oder im Nachhinein stöberst, ist natürlich ganz dir überlaßen.
Ich liebe das reine Lesen, irgendwohin gemütlich zurückgezogen, keine Musik, nur das Buch, eine Kanne Tee und ich. genauso wie die Möglichkeit, diese Welt und Stimmung zu erweitern. 🙂

Greta

 

Musen und ihre Eigenheiten

Wichtig zu wissen ist, und das scheinen alle Musen gemein zu haben: sie steht nicht geduldig neben dir oder sitzt im Raum herum und wartet nur darauf, daß du endlich den Pinsel in die Hand nimmst und ihn in die Farbe tauchst; oder der Stift in deiner Hand das Blatt berührt; oder deine Finger über’s Instrument streichen. Nein.

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