Erstes Drittel – Halbzeit

Vor zwei Jahren habe ich zum ersten Mal am NaNoWriMo teilgenommen und gewonnen – beides ein wundervolles Gefühl. Schon im November 2016 während des täglichen Schreibens hatte sich gezeigt, daß die Geschichte (insbesondere ihre Charaktere), die aus meinem Kopf und auf Papier sollte, nur allzu begeistert ein Eigenleben entwickelt. Nicht nur, daß sich viele neue Szenen ergaben, sondern der Umfang der Geschichte größer und größer wurde. Selbstverständlich schrieb ich ohne wirkliche Planung und Gliederung einfach drauf los – was eine schöne Erfahrung war, jedoch zu keinem Manuskript in dem Sinne führte. Die Idee, die ich in jenem Jahr von der Leine ließ, ist mir nach wie vor eine Herzensangelegenheit und wird definitiv ihre Renaissance erfahren – Projekte: Die elfte Generation.

Zuvor jedoch ist es mir innerstes Bedürfnis, eine völlig andere Geschichte zu schreiben und zum Abschluß zu bringen. Inspiriert durch selbst Erlebtes, aus zweiter Hand Erfahrenes und so einige Unterhaltungen nahmen Von Minze und Mut sowie Von Wölfen und Wut Gestalt an.

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Einen Klappentext zu schreiben

… hat mich bei meinen bisherigen Versuchen regelmäßig die Stirn auf den Tisch legen und überzeugt genervt sagen laßen: braucht keiner. Laß‘ ich frei. Bei der Buchwahl einfach mal nach Gefühl entscheiden und das Buch in die Hand nehmen, weder den vielleicht nicht ganz so ansprechenden Einband und Titel großartig beachten noch nach dem Klappentext schauen, sondern einfach nur fühlen. Kribbelt es in der Hand? Bleibt das Buch wie magnetisch liegen oder zuckst du mit den Schultern und kannst es ohne Zweifel umgehend zurück auf den Stapel vor dir legen?

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