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Selbstportrait, März 2019

 

In der Schulzeit schon zeigte sich, daß sie für vorgegebene Rahmen, innerhalb derer es sich zu entwickeln galt, nicht viel übrig hatte, wenn sie sich dadurch eingeschränkt fühlte. Mit ihrem Studium (Musikwissenschaft & Kunstgeschichte) verfolgte sie einen ihrer Kindheitsträume, welcher sie jedoch in ähnliche Rahmen gesteckt nicht zufriedenstellte – ganz im Gegenteil. Sie brach ihr Studium ab um ein kreative, handwerkliche Ausbildung zu starten. Auch wenn sich diese als ebenso begrenzend erwies und sie sie vorzeitig beendete, war eins nach all der Zeit umso klarer: Schreiben. Das Schreiben wieder aufnehmen und wachsen laßen.
2014 in Form von Gedichten wieder aufgenommen, entwickelte es mehr und mehr ein Eigenleben und war zu größeren Ideen herangewachsen, die es nun zu entdecken gilt.

Die nicht allzu aufregende Arbeit im Kundenservice ermöglicht es ihr, ihre Ideen ausbauen und zu Papier zu bringen. Dabei stellt sie gern die unbequemeren Fragen, die ihre Leser zum Nachdenken und Reflektieren anregen sollen, wobei der Genuß an den kleinen alltäglichen Wundern keineswegs zu kurz kommt.


 

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